Puzzle, das Legespiel

Ein Puzzle ist ein Legespiel, bei dem es auf Geduld und Ausdauer ankommt. Häufig wird ein Bild dargestellt, das in eine bestimmte Anzahl von Teilen zerlegt wird. Ziel ist nun, das Bild wieder zu einem Ganzen zusammen zu fügen.

Die Teile haben meist Verzahnungen, welche Interlocking-Puzzle genannt werden, und ein richtiges Gegenstück haben. Aber auch Ausführungen, die auf eine Verzahnung verzichten und stattdessen mit geraden Kanten aneinander gelegt werden, sind erhältlich. Das Spiel gibt es heutzutage in verschiedensten Ausführungen. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich bei einem Puzzle nach der Anzahl der Teile, sowie nach dem Motiv. So können sich bereits die Kleinsten in Geduld, Ausdauer und Motorik üben. Für Erwachsene ist das Legespiel ebenfalls ein sinnvolles Spiel, denn das Gehirn, die Aufmerksamkeit und die Geduld werden so weiter trainiert. Für Könner empfiehlt sich eine große Anzahl an Teilen, sowie ein Motiv, das farblich nur geringe Abweichungen hat. So wird das Spiel niemals langweilig und der Spieler ist immer gefordert.

Es ist sinnvoll, mit dem Rand zu beginnen und die einzelnen Teile nach Farben zu sortieren. So bekommt man einen besseren Überblick und kann sich die Einzelnen Teile leichter einprägen. Erfunden wurde das Puzzle von John Spilsbury, einem Kupferstecher aus England, der im Jahr 1763 eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrett klebte und die Karte, an den Grenzlinien, mit einer Laubsäge auseinander sägte. Diese erste Variante des Spiels hatte noch keine Verzahnung und wurde von John Spilsbury als Lernhilfe für den Erdkundeunterricht verkauft. Im 20. Jahrhundert begann die Massenproduktion des Spiels.